Verständnis wecken

Grundlegend für die Zusammenarbeit des Kuratoriums mit zukünftigen Partnern und Förderern ist Verständnis für die zwiespältige Aufgabe:

Einerseits geht es darum das Interesse von Unterstützern, Sponsoren und Mitgliedern zu wecken, sich für die Chancen, die Notwendigkeit, die Bedürfnisse und Probleme eines Wildnisgebietes zu begeistern. Die komplexen Ziele, die umfangreichen Projekte samt ihren faszinierenden Forschungsergebnissen für alle interessierten Menschen innerhalb und auch außerhalb der Region verstärkt erlebbar und sichtbar zu machen. Andererseits sehen wir es als unsere Aufgabe, dieses sensible Gebiet, weiterhin mit größter Behutsamkeit, vor jeglichem „Urwaldtourismus“ zu schützen.

Projekte

Eine lange Reihe von Projekten befindet sich auf der to-do-liste der Schutzgebietsverwaltung. Einige davon wurden bereits realisiert bzw. sind diese in Bearbeitung. Siehe dazu bitte den jeweiligen Jahres-Tätigkeitsbericht der letzten Jahre.

  • Wiederansiedlung des Mitte des 20 Jahrhunderts ausgestorbenen Habichtskauzes.
  • Erforschung der Eulen im Wildnisgebiet und deren Entwicklung im Zusammenhang mit der Kleinsäugerdynamik.
  • Erforschung der Spechtfauna.
  • Anwendung moderner Monitoringmethoden wie der Radiotelemetrie, auch beim Wiederansiedlungsprojekt Habichtskauz.
  • Erhebung der Lebewesen in den Quellen des Wildnisgebietes.
  • Flechten als Zeiger für die Naturnähe unserer Wälder sowie der Luftgüte.
  • Monitoring zur Erfassung der „Räuber“ im Wildnisgebiet mittels Fotofallen.
  • Murmeltiere des Wildnisgebietes, Erhaltung einer Restpopulation?
  • Erfassung der Amphibien des Wildnisgebietes.
  • Schalenwild hat Auswirkungen auf unsere Wälder. Im Wildnisgebiet gibt es nur eine geringe Schalenwildregulation durch den Menschen. Ein Verbissmonitoring soll klären, wie sich der Einfluss des Wildes ohne großen Jagddruck auf die Wälder des Wildnisgebietes auswirkt.
  • Forschung zur Borkenkäferdynamik im Wildnisgebiet.
  • Erfassung der Nachtfalter und Publikation im Rahmen der Buchreihe des Wildnisgebietes.
  • Entomofaunistische Untersuchungen.
  • Die Folgen eines Lawinenabganges und Dokumentation der Entwicklung der neu entstandenen Flächen.
  • Walddynamik in Beständen, die einer beschleunigten Bestandesumwandlung zugeführt werden.
  • Walddynamik im Urwald Rothwald.
  • Kartierung der Quellen des Wildnisgebietes und deren ökologische Bewertung. Langzeitdokumentation der Klimaentwicklung im Wildnisgebiet Dürrenstein.
  • Renaturierung des Naturdenkmales Seebachlacke mit entsprechender Präsentation für die Öffentlichkeit.
  • Mitwirkung an der Landesausstellung 2015 – „Ötscher:reich“.
  • Errichtung eines Erlebnisweges zum Thema Wildnis beim Zugang zum Wildnisgebiet im Steinbachtal.
  • Sicherung der Legsteinhütte als Stützpunkt für Forscher und Ranger im Wildnisgebiet.
  • Langzeitmonitoring am Leckermoor zur Dokumentation der Auswirkungen der Renaturierungsmaßnahmen auf den Wasserhaushalt des Hochmoores.
  • Entwicklung von Unterlagen zur Erreichung der Auszeichnung „Lichtschutzgebiet“ durch die UNESCO.
  • Das Wildnisgebiet will Mitglied des europaweiten Buchenwald-Weltnaturerbes der UNESCO werden. Dafür ist eine entsprechende Aufbereitung der Unterlagen notwendig.
  • Projekt zum Schutz der Fledermäuse. Neben einer umfassenden Kartierung werden die Tiere auch an ihren Schlafplätzen aufgesucht und deren Art sowie Zustand bestimmt.
  • Adaptierung und Neuauflage von Büchern über das Wildnisgebiet Dürrenstein.
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